Akkurat

01. August 2006, 19:22 Uhr

Früher stand ich wiederaufladbaren Batterien eher skeptisch gegenüber. Die alten Nickel-Cadmium-Akkus waren ja auch sehr “unhandlich” (Memory-Effekt, manuelles Überwachen der sehr langen Ladezeiten von über 12 Stunden…). Für meinen Digitalrecorder habe ich mir nun einen Satz Nickel-Metallhydrid-Akkus samt Ladegerät von ANSMANN angeschafft.

Das Ladegerät ist ein Powerline 5 LCD. Es hat 4 Ladeschächte für Rundzellen und zwei Plätze für 9V-Blocks. Die Ladeplätze sind unabhängig von einander. Das Gerät kann auch im Kfz über das mitgelieferte Anschlusskabel für den Zigarettenanzünder betrieben werden. Die Akkus haben eine Kapazität von 2600 mAh.

ANSMANN Powerline 5 LCD

Das Laden und die Überwachung des Ladezustandes der Rundzellen erfolgt microcontrollergesteuert; am Ende des Ladevorganges wird automatisch auf Impulserhaltungsladen umgeschaltet. Weiter gibt es eine Defekterkennung sowie die Möglichkeit, Akkus vor dem Laden zu entladen. Der Status eines Ladeschachtes wird über eine dreifarbige LED sowie in einem LCD-Display angezeigt. Der Ladestrom beträgt 1000 mA (außer beim Typ AAA - 500 mA). 100 mAh werden so in 7,5 (15 bei AAA) min geladen. Meine Akkus bräuchten demnach 195 Minuten - was auch so in etwa hinkommt.

Bei den 9-Volt-Blöcken gibt es diesen Komfort nicht. Sie können lediglich geladen werden - der Ladezustand muss manuell überwacht werden. Der Ladestrom beträgt hier 15mA - 100mAh erreicht man damit in 8 Stunden.

Das Gerät hat 33,50 € gekostet - einen Euro weniger als die Version ohne LCD-Display.

Dienst am Kunden…

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