Clemens-Holzmeister-Weg - diesmal (fast) richtig
Nach meiner “Irrfahrt” über den Clemens-Holzmeister-Weg habe ich mal auf dem Gipsberg umgesehen und gefunden, wo ich falsch abgebogen bin und wie der Weg bis zum Feldweg nach Merchingen läuft. Auch Herr Willibald Wächter hatte mir dankenswerter Weise eine Karte geschickt, auf der der Weg eingezeichnet ist.
Heute habe ich mich nun erneut auf den Weg gemacht. Ich bin aber nicht über die Schafbrücke rüber, sondern durch den Rotensteiner Weg gegangen und dann die Straße “Zum Gipsberg” rauf - hier dann durch die Sackgasse und über die Fußgängertreppen. Dadurch habe ich mir das Stück über die stark befahrene L157 erspart. Beim ehem. Café Schuh bin ich dann wieder auf die Strecke gestoßen. Am Ende der Kettelerstraße fehlt eine wichtige Markierung. Der Pfeil stammt wohl noch aus der Zeit, als es da geradeaus nur in den Feldweg Richtung Merchingen weiterging und zeigt auch in die entsprechende Richtung. Ein Fremder würde hier über die Straße weiter bis zum neuen Kreisel laufen. Da ich mir diese Stelle aber bereits angesehen hatte, konnte ich auf dem rechten Pfad bleiben.
In Merchingen war die Kirche leider verschlossen. Ich habe sie schon öfters von innen gesehen; Gäste wären wohl enttäuscht gewesen. Der Weg aus dem Ort raus ist gut markiert - bis zu einer Kreuzung der Feldwege. Wenn man hier mangels Marierung dem Weg folgt, kommt man beim Antoniushof raus - weit ab vom Schuß. Ich habe mich entschieden, abzubiegen und den Rest des Weges habe ich ja dann gekannt - den Waldlehrpfad habe ich mir heute gespart.
Alles in allem ist der Weg sehr gut gelungen - man hat schöne Aussichten auf Merchingen, Brotdorf und Merzig und die Streckenführung bietet viel Abewchslung. Einzig die Markierung könnte ein wenig besser sein - an manchen Stellen ist sie absolut mangelhaft. Eine kleine Hilfe ist hierbei, daß u. a. die Rundwanderweg 8 und M der Stadt Merzig und der Saar-Mosel-Weg teilweise auf der selben Strecke laufen und man sich dann an deren Zeichen orientieren kann.
Ich würde empfehlen, den Rundweg in Brotdorf zu beginnen, um dann den doch eher langweiligen Teil über die Straße hinter sich zu bringen und auch nicht über die Schafbrücke zu gehen, sondern so wie ich heute. Man könnte den Weg evtl. ganz auf diese Strecke umändern.
Nachfolgend das Luftbild von Google Earth